Armenien & Georgien

Armenien & Georgien

  • Eriwan
  • Höhlenkloster Geghard
  • Höhlenstadt Uplisziche
  • Goldenes Vlies

Armenien, das älteste christliche Land, hat für seine Besucher eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Seit dem 3. Jh. von Römern, Persern, Arabern, Mongolen und Russen erobert, sind die kulturellen Einflüsse dieser Länder in Armenien heute noch sichtbar. Erleben Sie die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere, die unzähligen Sehenswürdigkeiten und die gebirgige Landschaft Armeniens hautnah! Das kleine Land Georgien hingegen überrascht mit vielen verschiedenen Landschaftsformen: Zu sehen sind hohe, mit ewigem Eis bedeckte Kaukasusgipfel, eine subtropische Küstenlandschaft am Schwarzen Meer, fruchtbare Täler und schäumende Flüsse sowie eine Halbwüste. Während dieser Reise können Sie unzählige Höhlenstädte, Burgen, Kirchen und Wehrtürme entdecken.

1. Tag     Deutschland –

Sie fliegen von Frankfurt in Richtung Armenien.

2. Tag     – Eriwan

Nach Ihrer Ankunft in Eriwan erfolgt der Transfer zum Hotel. Am späten Vormittag starten Sie zu einer Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Armeniens. Dabei sehen Sie u.a. die Reste der Urartu-Festung Erebuni, die König Argischti I. 782 v.  Chr. erbauen ließ. Diese Festung gilt auch als uratäische Geburtsurkunde. Anschließend fahren Sie hinauf zur Kaskade, von der Sie einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt haben. Auch die Handschriftensammlung „Matenadaran“, ein altarmenisches Wort für Bibliothek, soll Ihnen nicht vorenthalten werden. Sie ist eine der größten ihrer Art und hat für das armenische Volk und seine Tradition einen unermesslichen ideellen Wert. Am Abend besuchen Sie eine Cognac-Brennerei, wo Sie eine Cognac-Probe erhalten.

3. Tag     Eriwan – Ararattal – Khor Virap – Erwian

Am Morgen fahren Sie durch das Ararattal zum Kloster Khor Virap, was soviel wie „tiefe Grube“ bedeutet. Hier wurde Gregor der Erleuchter über 10 Jahre gefangen gehalten. Nach seiner Befreiung heilte und bekehrte er den kranken armenischen König. Durch dieses Ereignis wurde der Grundstein für die armenische apostolische Kirche gelegt. Das Kloster selber liegt unmittelbar an der türkischen Grenze und bietet einen unvergesslichen Ausblick auf den heiligen Berg der Armenier, den Ararat. Weiterfahrt zum Kloster Noravank, das am Ende einer spektakulären Schlucht liegt. Picknick bzw. Mittagessen in einem Privathaus. Auf der Rückfahrt machen Sie Halt in Areni und nehmen an einer Weinprobe teil. Über den Selim-Pass geht es in Richtung Süden, wo Sie eine der besterhaltendsten Karawansereien an der alten Seidenstraße sehen. Rückkehr nach Eriwan.

4. Tag     Eriwan – Edschmiadzin – Eriwan

Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Edschmiadzin, dem Zentrum der armenischen autokephalen (selbständigen) Kirche und dem Sitz der Katholikos. Sie besuchen die Hauptkathedrale von Edschmiadzin, welche um 303 vom Heiligen Gregor erbaut wurde, und zwei weitere Kirchen, die beide ein Meisterwerk armenischer Architektur aus dem 7. Jh. sind. Am Nachmittag besuchen Sie den hellenistischen Tempel in Garni sowie das Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es ist zudem vor allem für seine Akustik bekannt. Abendessen im Hotel in Eriwan mit Folklore.

5. Tag     Erwian – Sewansee – Eriwan

Nach dem Frühstück brechen Sie zur „blauen Perle“ Armeniens auf, dem Sewansee auf 2.000 m Höhe. Sie besichtigen das Sewankloster auf einer Halbinsel und fahren anschließend über den Sewanpass in den Kurort Dilijan. Ihr Mittagessen nehmen Sie in einem Privathaus ein. Danach besuchen Sie das im Wald gelegene Kloster Hagarzin, das im Mittelalter zu den wichtigsten Kulturzentren gehörte und wie durch ein Wunder vollständig erhalten blieb.

6. Tag     Eriwan – Ria Taza – Tiflis

Sie fahren heute über das Aragatz-Plateau nach Ria Taza, einem kurdisch-yezidischen Friedhof mit vielen Reiterfiguren. Durch das Erdbebengebiet von 1998 geht es weiter in die Debetschlucht, wo Sie den besten Schaschlik Armeniens probieren werden. Anschließend besichtigen Sie den Klosterkomplex von Hachbat, der im Mittelalter ein Zentrum armenischer Spiritualität war und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie überqueren die armenisch-georgische Grenze und nehmen Abschied von Ihrem armenischen Guide. Transfer nach Tiflis, Abendessen in einem georgischen Restaurant und Check-in im Hotel.

7. Tag     Tiflis – Mzcheta – Ananuri – Gudauri

Am Morgen fahren Sie nach Mzcheta und besichtigen die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens, das zum UNESCO-Welterbe gehört, mit der Dschwari-Kirche aus dem 6. Jh. und der Swetizchoveli-Kathedrale, in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Anschließend Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße und Besuch der Wehrkirche in Ananuri. Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des großen Kaukasus. Zimmerbezug im Hotel in Gudauri, das auf einer Höhe von 2.200 m liegt.

8. Tag     Gudauri – Kasbegi – Darjali-Schlucht – Gudauri

Die Route führt Sie heute von Gudauri in das Dorf Kasbegi entlang des Flusses Tergi. Dabei können Sie können den Blick auf hochalpine Landschaften genießen. Von Kasbegi führt eine Wanderung zu der in 2.170 m Höhe gelegenen Dreifaltigkeitskirche Gergeti. Falls das Wetter es zulässt, kann man den Kasbeg, einen der höchsten Gletscher im Kaukasus (5.047 m), sehen. Anschließend Fahrt durch die imposante Darjali-Schlucht bis zur russischen Grenze. Rückfahrt nach Gudauri.

9. Tag     Gudauri – Kutaissi

Am Vormittag geht es in die Provinz Imeretien in West-Georgien, ins Land des Goldenen Vlieses. Imeretien unterscheidet sich vom Kaukasus durch seine beinah mediterrane Landschaft. Unterwegs machen Sie Halt beim Töpfermarkt von Kutaissi, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Sehenswürdigkeiten der Umgebung von Kutaissi gehören zum Weltkulturerbe. Sie besuchen die große Ruine der Bagrati-Kathedrale sowie den Gelati-Klosterkomplex und die dazugehörige Akademie. Übernachtung im Gasthaus in Kutaissi.

10. Tag     Kutaissi – Gori – Uphlisziche – Tiflis

Entlang der alten Seidenstraße gelangen Sie heute in die Stadt Gori, die in der Kartli-Region liegt. Sie besuchen die Höhlenstadt Uphlisziche, durch die ein Teil der legendären Seidenstraße führt. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist noch gut nachzuvollziehen. In Gori besuchen Sie das Geburtshaus Stalins. Anschließend Weiterfahrt nach Tiflis.

11. Tag     Tiflis

Nach dem Frühstück starten Sie zu einer Altstadtbesichtigung. Sie beginnen Ihren Spaziergang bei der Metechi-Kirche und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von dort geht es zu den Ziegelgewölben der Schwefelbäder (diese können am Abend fakultativ besucht werden). Von den Bädern aus steigen Sie zur Narikala-Festung hinauf, einer der ältesten Befestigungsanlagen der Stadt. Danach setzen Sie die Besichtigung in der Altstadt fort. Sie sehen die Synagoge, die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird, und die Anchiskhati-Kirche. Anschließend Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums, in der Sie die Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses bewundern können. Ihr Abendessen nehmen Sie in einem georgischen Restaurant ein.

12. Tag     Tiflis – Deutschland

Frühmorgens erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Frankfurt.